ASV Nidda
ASV Nidda - Angelsportverein Nidda und Umgebung 1959 e.V.

Gastkarten für Fliegenfischer

Fliegenfischer haben die Möglichkeit, als Gastangler in Begleitung eines Vereinsmitgliedes an unserer gesamten Salmonidenstrecke auf über 8 km mit der Fliege zu fischen. Die Nidda bietet eine sehr abwechslungsreiche Fischerei in einer landschaftlich reizvollen Umgebung.

Gewässercharakteristik

Die Nidda entspringt auf über 700m Seehöhe im hessischen Vogelsberg und wird von unserem Verein auf 16 km Länge bewirtschaftet. Im Bereich unserer Salmonidenstrecke findet man noch große Bereiche, an denen die Nidda sich als  "Bergbach" zeigt.

Bachforelle im Drill

Die Nidda ist in der Salmonidenstrecke größtenteils naturnah und unverbaut, doch selbst in den ausgebauten Abschnitten ist die Bachforelle der dominierende Fisch.

Bei einer Gewässerbreite von maximal 10m kann man zwar keine Fischerei wie an  Gewässern in Österreich erwarten, wir sind jedoch stolz darauf, dass wir einen guten Bachforellenbestand in unserem Gewässer haben, der sich zahlreich auf natürlichem Wege fortpflanzt.

Fischarten

Wir besetzen maßvoll und mit Bachforellen aus der Region, die extensiv aufgezogen wurden, sodass weder der natürliche Bestand verfälscht noch die zahlreichen Kleinfischarten (z.B. Mühlkoppe, Bachschmerle und Bachneunauge) dezimiert werden. Man fängt bei uns also keine „Mast- und Trophäenfische“ mit kleinen Köpfen und großem Bauch, jedoch besteht immer die Chance, einen Wildling mit über 60cm und mehr als 2 kg zu erbeuten. 

Schöne "Rotgetupfte"

Neben der Bachforelle kommen auch der Döbel, die Hasel und vereinzelt Regenbogenforellen vor. Die Regenbogenforelle wird von uns nicht besetzt, da wir keinen verfälschten Fischbestand mit nicht heimischen Arten im Gewässer fördern wollen.

Besonders stolz sind wir darauf, dass unser seit 2007 laufendes Äschenprojekt ein Erfolg ist und zunehmend Äschen gefangen werden. Da diese Fischart aber immer noch als gefährdet eingestuft wird, ist sie bei uns ganzjährig geschont. Übrigens: Mit dem Erwerb einer Tageskarte unterstützen Sie die Wiederansiedlung der Äsche in der Nidda, denn der Erlös wird zu 100 Prozent in Besatzmaßnahmen investiert.

Über das Fliegenfischen in der Nidda

Die Fliegenfischerei an der Nidda ab Eichelsdorf aufwärts bis zur Grenze unterhalb des Nidda-Stausees ist anspruchsvoll, da der dichte und naturnahe Bestand an Ufergehölzen in Verbindung mit abnehmender Gewässerbreite das Werfen mit der Fliege erschwert. Hier ist Pirschangeln angesagt und Fischer mit guter Wurftechnik kommen hier auf ihre Kosten.

Die Nidda bietet alle Voraussetzungen für eine abwechslungsreiche Fischerei

Bachabwärts finden sich jedoch viele Stellen, wo ungehindert geworfen werden kann: Neben ruhigen Abschnitten oberhalb von Wehren findet man schellfließende Rauschen und tiefe Gumpen, die den Fischen hervorragende Unterstände bieten.

Am Besten erwandert man das gesamte Revier mit der Rute in der Hand, was jedoch an einem Tag nicht zu schaffen sein wird.

Übernachten

Für Angler, die eine längere Anfahrt haben, lohnt sich auch eine Übernachtung direkt am Wasser, zum Beispiel im "Landgasthof Kupferschmiede" in Rainrod (Website: http://www.landgasthof-kupferschmiede.de/ oder bei Facebook: https://www.facebook.com/Kupferschmiede).

 

 


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