ASV Nidda
ASV Nidda - Angelsportverein Nidda und Umgebung 1959 e.V.

Nidda

Das Herzstück unserer Gewässer bildet unbestritten die Nidda.

Auf einer Länge von 16 km steht die Nidda unseren Mitgliedern für eine abwechslungsreiche Fischerei zur Verfügung.

Sowohl die Artenvielfalt der vorkommenden Fische, als auch der wechselnde Charakter der Nidda, die auf ihrem Weg die Forellenregion, Äschenregion und die Barbenregion durchfließt, lassen keine Anglerwünsche offen.

Fliegenfischer an der Nidda

Die Forellenregion beinhaltet teilweise absolut unverbaute, naturnahe Bereiche mit starkem Gefälle, tiefen Gumpen, Rieselstrecken mit Kiesbänken und dichter Ufervegetation.

Neben der Bachforelle, die sich in diesem Bereich auch natürlich fortpflanzt, kommen auch noch die typischen Begleitfische wie Mühlkoppe und Bachschmerle vor.

In diesem Gewässerabschnitt, der durch entsprechende Hinweistafeln als „Forellenstrecke“ gekennzeichnet ist, darf nur mit künstlichem Köder mit zwei Haken gefischt werden, um den Forellennachwuchs zu schonen.

Der fließende Übergang in die Äschenregion wird durch die etwas ruhigere „Gangart“ der Nidda deutlich: die Strömung verlangsamt sich und  die Gewässertiefe nimmt zu. Leider sind die vorhandenen Restbestände der Äsche so gering, dass diese bedrohte Fischart ganzjährig geschützt werden muss.

Jährlich wird vom Verein ein Äschenbesatz durchgeführt, um vielleicht in einigen Jahren eine stabile Population aufzubauen. Neben den zahlreich vorkommenden Bachforellen findet man auch häufig den Döbel und bereits einige andere Arten wie Barsch und Rotauge.

Spätestens im Gebiet der „Krötenburg“, oberhalb der Stadt Nidda, beginnt mit der Barbenregion die artenreichste Strecke unserer Nidda.

Zwar ist leider auch die Barbe nur in kleinen Stückzahlen vertreten, und demnach auch ganzjährig geschützt, jedoch ist der Fischer vor keiner Überraschung sicher: Hecht, Flussbarsch, Karpfen, Wildkarpfen, Aal, Schleie, Döbel, Rotfeder, Rotauge, Aland, Kaulbarsch, Nase und Aalquappe sowie an geeigneten Stellen immer noch die Bachforelle, gestalten die Fischerei abwechslungsreich.

Ob das Wandern am Gewässer mit der Spinnrute, das beschauliche Ansitzen auf Karpfen, das kurzweilige Stippfischen oder der nächtliche Aalansitz bis hin zum Fliegenfischen auf Forelle, Döbel  - Langeweile wird nur selten aufkommen. Und selbst wenn kein Fisch beißt, gibt es genug Natur zum Erleben, egal ob der schnelle Flug des Eisvogels oder das Steigen der Fische in der Abenddämmerung.

Messwerte

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